Ausgangslage - mangelhafter öffentlicher Verkehr am Land

Während der öffentliche Verkehr in Großstädten bereits sehr attraktiv ist und große Nachfrageanteile erzielt, wird er in ländlichen und vielen suburbanen Regionen fast nur noch von Schulkindern und anderen Menschen benutzt, die nicht selbst Auto fahren können. Das bedeutet:

Bedeutung von Intervallen und Anschlüssen

Der öffentliche Verkehr ist im ländlichen Raum häufig unattraktiv, weil:


Integraler Taktfahrplan

Geschwindigkeit, Netzdichte, Intervalle und Umsteigemöglichkeiten hängen miteinander zusammen: Im theoretisch optimalen Fahrplan, dem integralen Takt, sind Knotenstationen mit guten Anschlüssen aus und in alle Richtungen (Taktknoten) ein halbes Intervall an Fahrzeit voneinander entfernt. Bei einem Stundentakt und etwa 40 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit entspricht das ca 20 km. Auf einem kleinräumigeren Regionalverkehrsnetz sind daher auf vielen Relationen keine Anschlüsse möglich.


übliche Intervalle

verkürzte Intervalle

Öffentlicher Verkehr mit höherer Geschwindigkeit, dichtem Netz und kurzen Warte- und Umsteigezeiten braucht also nicht nur schnelle und kostengünstige Verkehrswege, sondern insbesondere auch kurze Intervalle.